"Geheimpläne" der Stadt Bielefeld? Fehlende Verkehrskonzepte?

Die Anwohner der Schloßhofstraße sind nach ihren Erfahrungen mit der Stadt Bielefeld aufmerksam geworden und verfolgen jede Aktivität mit Argusaugen, denn sie wurden schon einmal überrumpelt. Jetzt fragen sich viele, wo der Verkehr fließen soll, wenn ein ganz neuer Stadtteil im Westen entsteht. Doch die Stadt plant anscheinend im Stillen "Geheimpläne" (Zitat NW vom 18.05.2019) mit minimalem Informationsfluss -- oder hat sie überhaupt Antworten?

Im Zuge der Sanierungsdiskussionen mit der Stadt Bielefeld treten immer mehr Fragen auf, worauf es leider zu wenig Antworten von der Stadt Bielefeld gibt. Einerseits wurde die Schloßhofstraße zu einer "Haupterschließungsstraße" deklariert, womit man höhere Sanierungsbeiträge von den Anwohnern fordern kann (Bis zu Zehntausende Euros pro Anlieger!). Andererseits lässt sich aus Ratsdokumenten lesen, dass die Stadt durchaus von einem erhöhten Verkehrsaufkommen auf der Schloßhofstraße mit der Neuerschließung von Wohngebieten im Bielefelder Westen rechnet.
Bei vielen Anliegern wächst der Verdacht, dass sie jetzt richtig zur Kasse gebeten werden sollen und später die viel zu kleine "Haupterschließungsstraße" als Zubringerstraße für Tausende neue Wohnungen im Westen herhalten soll.

Ein Unding finden nicht wenige und so wurde eine Anfrage nach einem nachhaltigen Verkehrskonzept für die im Bielefelder Westen neu entstehenden Wohnräume gefragt. Die Anfrage liegt jetzt bei Herrn Gregor Moss (gregor.moss@bielefeld.de) bei der Stadt Bielefeld. Wir sind auf die Antwort gespannt, ob es ein Verkehrskonzept gibt und ob Kirchdornberg und Babenhausen ebenfalls neben Schildesche und Gellershagen berücksichtigt werden.

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